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Projekt: Verhandlungsleitfaden und Argumentarium für "Überkommunale Grünräume"

Der Druck auf die siedlungsnahen Grünräume nimmt vor allem im Schweizer Mittelland weiter zu. Die unterschiedlichen Interessen der Akteure führen zu Nutzungskonflikten und zu komplexen Problemstellungen für die Entscheidungsträger/-innen in den Gemeinden, so dass eine überkommunale Sichtweise und ein prozesshaftes Vorgehen immer notwendiger werden.

Im Rahmen des Projektes „Überkommunale Grünräume“ wurden zwei Instrumente entwickelt, um die Entscheidungsträger in den Gemeinden beim Verhandlungsprozess zu unterstützen. Es sind dies ein Verhandlungsleitfaden und ein Argumentarium.

Der Verhandlungsleitfaden erläutert schrittweise ein mögliches Vorgehen für den Prozess zur Sicherung und Aufwertung überkommunaler Grünräume. Er hat zum Ziel, möglichst viele Bedürfnisse zur Freihaltung von Grünräumen überkommunal zu vereinen, Synergien und Konflikte zu erkennen und ein breit abgestütztes Ergebnis zu erhalten.

Das Argumentarium zeigt die vielfältigen Funktionen und auch die Gefährdung überkommunaler Grünräume auf und hilft den Entscheidungsträger/innen, betroffene Akteur/-innen oder die Bevölkerung von deren Bedeutung zu überzeugen.

Die beiden Instrumente wurden im Rahmen des Projektes „Überkommunale Grünräume“ in mehreren Workshops mit Entscheidungsträger/-innen der Gemeinden, der Region sowie Vertretern kantonaler Fachstellen überprüft und weiterentwickelt.

Das Projekt wurde unterstützt von der Sophie und Karl Binding Stiftung. Die Resultate liegen nun in Form einer Broschüre vor. Diese kann zum Preis von 35.- CHF per Mail oder per Bestellformular von der Fachstelle bezogen werden. Das Impressum sowie das Inhaltsverzeichnis können Sie hier (PDF, 465 KB) einsehen.

Die Fachstelle Landschaft & Regionalentwicklung bedankt sich herzlich bei der Sophie und Karl Binding Stifung, der Region Oberes Freiamt, den beteiligten Gemeinden sowie allen weiteren involvierten Personen.

 

 

Publikation "Die zukünftige Landschaft erinnern - Eine Fallstudie zu Landschaft, Landschaftsbewusstsein und landschaftlicher Identität in Glarus Süd" (Christine Meier / Annemarie Bucher)

Fallstudie in Glarus Süd CH
Das Projekt ist ein Beitrag der angewandten Kulturlandschafts-forschung mit einem inter- und transdisziplinären Ansatz in der Region Glarus Süd. Das Landschaftsbewusstsein wird mit einer quantitativen Befragung bei der Bevölkerung untersucht. Die Landschaft auf der Basis von Feldbegehungen, Literatur- und Plananalyse beschrieben. Aus der Überlagerung der beiden Forschungsfelder lassen sich Erkenntnisse über die Bedeutung der Landschaft für die Identität und die regionale Entwicklung ableiten. Konkrete Ansätze für die zukünftige Raumentwicklung können formuliert werden. Diese Studie dient als Basis für die zukünftige räumliche Entwicklung der Region Glarus Süd, die per 1.1.2011 zu einer Einheitsgemeinde zusammengeführt wurde.

Projektpartner: Bristol-Stiftung (Finanzierung), Region Glarner Hinterland-Sernftal (2007-2009)

Das Buch "Die zukünftige Landschaft erinnern" kann mittels Flyer (PDF, 395 KB) oder direkt auf der Website vom Haupt Verlag bestellt werden.

 

Weitere Informationen:

Artikel in der Zeitschrift "Gaia" (PDF, 400 KB) (Oktober 2010)

Artikel in der Zeitung "Die Südostschweiz" (PDF, 361 KB) (September 2008)

 

Projekt: Landschaftsentwicklungskonzept (LEK)-Strategie (2008)

Auf der Grundlage der Analyse der LEK Prozesse bisheriger Projekte im Kanton Zürich wurde eine Strategie für ein zukunftsfähiges LEK ausgearbeitet. Das LEK hat in Zukunft eine wichtige raumplanerische und entwicklungspolitische Aufgabe in Agglomerationsgebieten. Gemäss der arbeiteten Strategie sollen hauptsächlich fünf Punkte verbessert werden:

  1. Der Prozess im LEK soll wichtiger und mittels Beratungstool und spezifischem Coaching unterstützt werden.
  2. Der integrale Ansatz soll gestärkt werden.
  3. Es ist wichtig, dass der Beitrag zur Förderung der Wohnattraktivität und bei der Gesundheitsförderung als LEK Leistung erkannt wird und diese Synergien vermehrt genutzt werden. Dafür braucht es gute Vorzeigeprojekte.
  4. Das LEK soll besser in die offizielle Raumplanung eingebunden werden, indem es verstärkt die Rolle als vorgelagertes Entwicklungskonzept der regionalen Richtplanung oder der kommunalen Nutzungsplanung übernimmt.
  5. Abgestufte Beiträge sollen neue Anreize für LEKs schaffen.

Weitere Informationen

Kontakt

Stefanie Jakob

E-Mail: stefanie.jakob(at)zhaw.ch

+41 58 934 54 19

 

Manuel Bamert

E-Mail: m.bamert(at)zhaw.ch

+41 58 934 54 18